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Zahntechnisches Know-How

Quick-tec plus • Verarbeitung

1. Arbeitsschritt

Bei dem Einsatz des Quick-tec plus Elementes in einer geschlossenen Zahnreihe ist die optimale Position im Winkel von 45 ° zur Oral-/Vestibulärachse (siehe obige Skizze). Bei endständigen Teleskopen bietet sich der Einbau im Approximalbereich an. An dieser Stelle mit dem Zentrierbohrer im mittleren Bereich der parallelen Friktionsfläche der Sekundärkrone eine Vertiefung einfräsen, die das anschließende Ansetzen des Bohrers erleichtert. Die Mindestwandstärke der Teleskopkrone sollte dabei 0,5 mm nicht unterschreiten.

2. Arbeitsschritt

An der angekörnten Position wird nun mit dem HM-Spiralbohrer ein Loch in das Sekundärteleskop gebohrt. Entstandene Grate müssen sowohl innen wie außen mit einem Gummipolierer entfernt werden.

3. Arbeitsschritt

Mit dem Quick-tec plus Versenkschleifer wird nun eine kugelförmige Vertiefung in die Innenseite des Sekundärteleskops eingeschliffen. Die richtige Tiefe der Versenkbohrung ist erreicht, wenn der durchgehende Schaft zu beiden Seiten der kugelförmigen Vertiefung anschlägt und jeweils eine blanke Stelle abzeichnet. Nur so ist die Funktion gesichert.

4. Arbeitsschritt

Die Wandstärke dahingehend nachmessen, ob eine Dicke von 0,6 mm überschritten wird. Ist dies der Fall, kann mit dem Versenkschleifer von außen ein entsprechender Abtrag vorgenommen werden, damit eine Bohrlochtiefe von 0,5 bis 0,6 mm erreicht wird. Entstandene Grate sind unbedingt mit einem Gummipolierer zu entfernen.

5. Arbeitsschritt

Das Quick-tec plus Friktionselement von innen nach außen durch das Bohrloch ziehen, bis es spürbar einen Widerstand überwindet und an der Kroneninnenwand anliegt.

6. Arbeitsschritt

Mit dem Skalpell wird der nach außen überstehende Teil abgeschnitten. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass die Retentionsverdickung nicht bündig mit der Kronenwand abgeschnitten wird. Es muss ein kleiner Teil über die Kronenwand herausragen oder eine kugelförmige Vertiefung von außen geschaffen werden.

7. Arbeitsschritt

Das Ergebnis: Eine kaum sichtbare Bohrung, verschlossen durch ein Präzisions-Friktionselement.

Wichtig

Eine Einarbeitung in eine Verblendung ist durchaus auch möglich. Hierbei wird das Quick-tec plus Element abschließend mit Kunststoff abgedeckt. Dabei ist es jedoch empfehlenswert, den Bereich um die Bohrung zu silanisieren, damit eine gute Verbindung des Verblendmaterials erreicht wird und Abplatzungen vermieden werden.

Achtung

  • Nicht im Bereich einer eventuell vorhandenenen Stufenfräsung den Einbau eines Quick-tec plus planen!
  • Zum Verblenden nur lichthärtenden Kunststoff verwenden!

Beispiele für weitere Anwendungsmöglichkeiten von Quick-tec-plus

Neben der Verwendung in Teleskopkronen ist das Quick-tec plus außerdem durch seine Bauart in der Lage auch in individuellen Geschieben wie
• RS-Geschieben
• Schubverteilungsarmen
eine verlorengegangene Friktion wiederherzustellen. Die notwendigen Arbeitsschritte sind mit denen der vorab beschriebenen Teleskopkronenreparatur zu vergleichen.

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