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| Die Historie |
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Bereits im 19. Jahrhundert waren Kreativität und wirtschaftliches Geschick
die wichtigsten Fähigkeiten, die "Zahnkünstler", die Vorläufer der modernen Zahntechniker,
für ihre Tätigkeit mitbringen mussten. Dies ist bis heute so geblieben.
Die Geschichte der Wegold Edelmetalle AG beginnt im Jahr 1830: Der Blattgoldschläger Ferdinand Müller gründete in
Dresden seine "Legierungsanstalt". Die Hochzeit seiner Tochter Sidonie mit dem Zahnkünstler Freisleben stellte
frühzeitig die Weichen für die künftige Entwicklung des Unternehmens. Das Familienunternehmen wuchs - und überstand
im 20. Jahrhundert unbeschadet zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise sowie die Teilung Deutschlands. Im Jahr
1972 kam es zu einer Unterbrechung des Geschäftsbetriebes: Die Blattgoldschlägerei Ferdinand Müller, Dresden,
wurde zwangsenteignet.
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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Hause Wegold finden Sie unter |
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News |
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Vierzehn Jahre später, 1986, gründete der Dentalkaufmann Jürgen Freisleben, der heutige
Vorstandsvorsitzende, im fränkischen Wendelstein sein Unternehmen "Wegold Exklusiv", aus
dem 1993 schließlich "Wegold Edelmetalle" hervorging.
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Krisenfest auf dem Wegold Weg
1998 ist für die meisten Mitbewerber ein Jahr der Umsatzverluste. Anders bei Wegold: Durch pfiffige
Messepräsenzen und den "Wegold Weg", ein durchdachtes modulares Werkstoffsystem, erreicht das Unternehmen
ein Umsatzplus von 18 Prozent. Auch mit einer Aufstockung des Mitarbeiterstammes arbeitet
Wegold in dieser Zeit gegen den Trend.

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Mit dem Flugsimulator sorgt Wegold auf den regionalen Dentalmessen
für Aufsehen
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Durch Synergien zur Expansion
1999 begründen Wegold und das Schweizer Unternehmen Cendres & Métaux ihre Partnerschaft in der
gemeinsamen Marke "Wegold & CM Edelmetalle". Wegold übernimmt für CM den Deutschlandvertrieb.
Im Jahr 2000 kommt die Zusammenarbeit mit der Si-tec GmbH hinzu.
Schon bald profitiert Wegold von den ergiebigen Kooperationen. Cendres & Métaux bringt Kompetenz in der
Metallurgie und auch bei den Konstruktionselementen ein. Die Si-tec vergrößert durch weitere Konstruktionselemente
abermals das gemeinsame Programm. Die Kunden reagieren positiv. Innerhalb kürzester Zeit steigert Wegold den
Marktanteil bei Dentalprodukten um über 50 Prozent.
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Der Sprung zur Aktiengesellschaft
Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft noch im Jahr 2000 trägt Wegold den stabilen Zuwachsraten Rechnung.
Jürgen Freisleben in seiner Antrittsrede als Vorstandsvorsitzender: "Als Aktiengesellschaft sind wir in der Lage,
weiter zu expandieren und unsere Marktposition auszubauen. Und natürlich ist die Umfirmierung auch mit
einem gewaltigen Imagegewinn verbunden." Recht hat er!
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Modernes Design in Blau, Holz und viel Glas im Firmengebäude in Wendelstein
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Der erste Neubau
Mehr Umsatz, mehr Mitarbeiter, mehr Produkte, mehr Platzbedarf: Im Jahr der AG-Gründung zieht Wegold
in ein neues Gebäude um. Neben den Büros und Lagerflächen ist hier genug Platz für ein großes
Anwendungslabor. Die Top-Etage besetzen bezeichnenderweise nicht die Chefs. Dort sind Schulungsräume
für bis zu 80 Teilnehmer mit 16 vollausgestatteten Arbeitsplätzen und ein Casino zur Bewirtung der Gäste.
Angesichts des Platzes glaubt man sich bei Wegold jetzt auf längere Zeit gewappnet für weiteres Wachstum.
Wie sich drei Jahre später herausstellen sollte, war dies die einzige Fehleinschätzung der jüngeren
Unternehmensgeschichte. 2003 wird schon wieder gebaut.
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Es köchelt in der Entwicklung
NEM kommt, weil der Geldbeutel vieler Patienten schmal und schmäler wird. Für den Zahntechniker bedeutet NEM
aber mühsames Fräsen und Polieren, hohe Temperaturen im Ofen, spezielle Einbettmassen, höherer Werkzeugverschleiß,
und und und. Trotzdem entspricht das Ergebnis materialbedingt in Bezug auf Ästhetik, Passung und Funktionalität
nicht den Erwartungen des anspruchsvollen Zahntechnikers.
Die große Frage treibt Wegold um. Was machen wir? Die Antwort: Eine Edelmetalllegierung. Gelbfarben. Einfach zu
verarbeiten. Biokompatibel. Aber kostengünstig. Sehr kostengünstig. Eine echte NEM-Alternative, die auch Patienten
mit schmalerem Geldbeutel bei minimaler Zuzahlung eine Edelmetallversorgung ermöglicht. So etwas gibt es noch
nicht auf dem Markt. So etwas braucht der Markt. Bei Wegold herrscht höchste Geheimhaltungsstufe. Noch ist ecogold
nicht geschützt.
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Vorhang auf für ecogold
Verarbeitungsanleitungen sind gedruckt, Patientenflyer sind verschickt, der Außendienst ist geschult.
ecogold ist da. Die hochkonzentriert geplante Markteinführung wird ein voller Erfolg. Immer schneller
schwenken Dentallabors um, verabschieden sich von der schwierigen NEM-Verarbeitung.
Und Wegold hat noch einige andere Pfeile im Köcher. Denn nächstes Jahr ist wieder IDS. Ein ehrgeiziges
Geräteprogramm wird aufgelegt. Und ecogold soll Geschwister erhalten. Eine Produktfamilie.
Dazwischen: Platzmangel. Haben wir nicht erst 2000 gebaut? Zum Glück ist das Nachbargrundstück frei.
Ein Neubau wird konzipiert.
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Geräte sind gut geraten
Der Bauwirtschaft geht es schlecht. Jetzt kann man billig bauen. Im Januar werden die Verträge unterschrieben.
Die Bagger rücken an.
Im Mai ist IDS. Die Gerätelinie steht. Nicht als Prototyp, sondern im eigenen Anwendungslabor und bei zum
Stillschweigen vergatterten Kunden ausgetestet. Die Messebesucher reagieren zunächst einmal begeistert auf
das frische Design. Zahntechniker sind eben Augenmenschen. Ja und dann? Dann sind die Kunden noch einmal
begeistert. Diesmal von der Funktion.
Beinahe stiehlt die Gerätelinie den anderen Innovationen die Schau. Aber nur beinahe: Das Ecosystem ist da,
ecogold erhält fünf Geschwister, für niedrig schmelzende Spezialkeramik und für Aufbrennkeramik. Dazu gibt
es auf der Messe eaysplint zu sehen. Das zum Patent angemeldete, lichthärtende MMA- und peroxid-freies
Composite, ermöglicht es, funktionstherapeutische Aufbissschienen innerhalb kürzester Zeit herzustellen.
Knirschen ade.
Zwischendrin baut Wegold am Markenauftritt. Ein neues Logo wird entwickelt. Der Schriftzug "Edelmetalle"
verschwindet. Denn Wegold ist längst mehr als eine Edelmetallfirma. Und in Polen versteht keiner das
Wort Edelmetalle. Warum Polen? Dort wird eine Tochtergesellschaft gegründet, die sich rein auf den
osteuropäischen Markt konzentriert.
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Fortsetzung folgt. Die Erfolgsgeschichte
wird zu einem späteren Zeitpunkt weitergeschrieben, denn ein Ende ist nicht abzusehen. Einstweilen empfehlen
wir Ihnen, sich bei den News umzusehen.
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